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Pilze

Die Lebensform Pilz

Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere, jedoch haben sie mit beiden Lebensformen Merkmale gemein. Bei einzelligen Pilzen handelt es sich hauptsächlich um Hefen. Sie teilen sich wie Bakterien, vermehren sich durch Zellteilung. Fast alle anderen Pilze sind in Anordnungen von mehreren, bei komplexeren Pilzen dann auch unterschiedlichen Zellen organisiert, so auch die Schimmelpilze. In der Natur sind Pilze die Recycling-Spezialisten, zersetzen andere organische Strukturen, schließen durch den Einsatz von Enzymen Nährstoffe auf, lösen sie aus ihrer Umgebung. Diese Eigenschaft und die Eigenschaft Kohlenhydrate in der Form des Mehrfachzuckers Glykogen zu speichern, verschaffen den Pilzen Ähnlichkeiten mit der Tierwelt.

Pilz oder Pilz

Kulinarisch von Interesse sind natürlich nur die Pilze, die zum Verzehr bestens geeignet sind oder die zur Lebensmittelveredelung genutzt werden können. Betrachtet man Waldpilze, dann denken wir in diesem Zusammenhang an die Frucht des Pilzes, an den Fruchtkörper. Fordert man ein Kind auf, einen Pilz zu zeichnen, würde es wohl kaum ein Geflecht von feinen Strichen zeichnen, sondern einen Stiel mit Hut. Tatsächlich ist dieser Fruchtkörper nur zu dem Maß der Pilz, wie der Apfel der Apfelbaum ist. Während wir im Deutschen unter dem Begriff Pilz im Allgemeinen sowohl den Pilz als Ganzes als auch den Fruchtkörper bezeichnen, wird in der englischen Sprache deutlicher unterschieden. Mit dem Begriff "mushroom" wird nur der Fruchtkörper benannt und "fungus" benennt den Pilz in seiner Gesamtheit - eine wichtige Unterscheidung, wie ich finde. Denn, man bedenke, dass ein Ständer- oder Schlauchpilz sehr alt werden kann, mehrere Jahrhunderte gar, und dass das Auftauchen des "mushrooms" oft nur von sehr kurzer Zeit ist. Witzig ist der Begriff "toadstool" im Englischen. Der Begriff bezeichnet ebenfalls nur den Fruchtkörper, wobei "toad" Kröte und "stool" Hocker bedeutet.

Der verborgene Pizkörper

Das Myzel, den mehrzellige Pilze typischer Weise bilden, besteht aus fadenförmigen Zellen im Zellverbund, die den Pilz ganz und bei komplexeren Arten zum größten Teil ausmachen. Die Gesamtheit dieser Fäden, alle Hyphen, sind das Myzel, der beständige Körper des Pilzes. Bei Waldpilzen durchziehen die Hyphen den Boden in Oberflächennähe. Diese feinen Fäden wachsen Jahr um Jahr, bilden Netzwerke aus, umwaben Wurzeln. Bei Waldpilzen kann das Myzel gerne auch einen Hektar groß werden, oder sogar größer. In Nordamerika hatten Untersuchungen einen Honigpilz aus der Gattung Hallimasch ausgemacht, der 890 Hektar groß und fast zweieinhalb Jahrtausende alt ist. Interessant für den Pilzsammler ist der Punkt, wo sich zwei Fäden aus unterschiedlichen Abzweigungen wieder treffen, kreuzen. Hier kann eine Fruchtkörper entstehen.

  

Myzel unter einem alten Ast, Foto: TheAlphaWolf -  Myzel unter dem Mikroskop, Foto: Bob Blaylock

Der Pilz, ein guter Partner

Die Fähigkeit Nährstoffe anderen Organismen zu entziehen, aus organischem Material zu lösen, macht Pilze zu mächtigen Unterstützern, Handelspartnern oder auch Zerstörern. In der freien Natur kann wohl fast jede Pilzart, die totes Material auf ihrer Speisekarte hat, als freundlicher Förderer und Partner betrachtet werden. Da das vom Pilz gebildete Myzel zum Teil wesentlich filigraner als auch feinstes Wurzelwerk ist, besitzt es eine bessere Fähigkeit, den Boden zu durchwirken. So kann ein Pilz Nährstoffe und Wasser aufnehmen und diese auch bereitstellen, die eine Wurzel in der unmitelbaren Nachbarschaft nicht "sieht". Da typischer Weise symbiotischen Pilzen ein Enzym zur Kohlenhydratabspaltung fehlt, hat es jedoch einen ungedeckten Bedarf an Kohlenhydraten.

Die Pflanze hingegen kann Photosynthese betreiben, anders als Pilze. Durch diese Herstellung von energiereichen Stoffen mit Hilfe des Sonnenlichts hat die Pflanze Kohlenhydrate eher im Überfluss, die auch den Bedarf des Pilzes mit befriedigen kann. Der Pilz bietet Rohstoffe an, dessen Förderung weniger Mühe macht und die Pflanze bietet Energie an, die es im "Photosynthese-Kraftwerk" erzeugt hat, gespeichert in den "Kohlenhydrat-Batterien". Rohstoffe gegen Energie einzutauschen, ist ein Lebensprinzip, Bestand funktionierenden Handels - den nicht der Mensch als Erster erfunden hat. Tatsächlich umwaben feine Fäden des Myzels das Feinwurzelsystem der Wirtpflanze, um den Austausch zu verwirklichen. Pilz und Pflanze profitieren von den Fähigkeiten des anderen. Diese Art von Symbiose wird spezieller als Mykorrhiza bezeichnet.

Der nützliche Großpilz

Ständer- und Schlauchpilze sind eng miteinander verwandt, mykologisch zählen alle Großpilze zu diesen zwei Abteilungen. Ein Schlauchpilz revolutionierte die Medizin gegen Ende des zweiten Weltkrieges, es war die Penicillium chrysogenum, das erste Antibiotikum. Essbare Pilze gehören wohl ausschließlich der einen oder der anderen Abteilung an, von Hefen mal abgesehen. Schlauchpilze spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Käse, Brot, Bier und Wein. Die begehrte Trüffel und die beliebte Morchel sind Schlauchpilze. Der Begriff Ständerpilz weist auf die Bildung von Sporen in Ständen hin und nicht auf den Stiel, der typisch für viele Pilze aus dieser Abteilung ist. Betrachten wir die für den Verzehr geeigneten große Wald- und Wiesenpilze, die Abteilung der Ständerpilze genauer, dann sehen wir die weitere Einteilung in die sogenannten "Ordnungen". In den Ordnungen "Pfifferlingartige", "Dickröhrlingsartige", "Champignonartige" und "Täublingsartige" werden wir fast alle uns bekannten essbaren Pilze finden. Der beliebte Steinpilz ist dickröhrlingsartig, der Grüner Anis-Trichterling z. B. ist champignonartig, so auch Riesenboviste. Die Krause Glucke gehört zu der Ordnung: "Stielporlingsartige."

  

Königsröhrlinge, Foto: Mushroom Observer - Grüner Anis-Trichterling, Foto: H. Krisp

  

Boviste auf einem Markt in London, Foto: Nathan Lee - Krause Glucke im Wald, Foto: Jean-Pol Grandmont

Pilze gehören seit Menschengedenken zu den geschmackvollsten Gaben, die die Natur zu bieten hat. Sie enthalten wichtige Bio-Vitalstoffe und sind auf Grund ihrer Kalorienarmut ein ideales Diät-Lebensmittel. Unsere Pilze sind aromaschonend getrocknet und von erstklassiger Qualität.


     

Steinpilze, Lat. Boletus Edulis, Foto: Jean-Pol Grandmont und Tomas Cekanavicius

 

Unsere Pilze erfüllen die EWG Anforderungen d.h., alle Pilze weisen nach Prüfung keine Schadstoffbelastung auf.

Öko-Zertifiziert
Die von uns angebotenen Pilze stammen aus Zuchtbetrieben, die nach ökologischen Gesichtspunkten geführt werden oder bei nicht züchtbaren Waldpilzen aus kontrollierter Wildsammlung, die anschließend stets der Öko-Kontrolle zur genauen Prüfung vorgelegt wird!

Wir verkaufen nur Pilze der Güteklasse 1A.

Sie bekommen Ihre Pilze im verschweißten Beutel hygienisch verpackt zugeschickt.

Getrocknete Pilze sind um ein vielfaches aromatischer als frische Ware.

Beim Trocknungsprozess wird nur das Wasser entzogen,
so bleibt das Pilz-Aroma hochkonzentriert erhalten.

Nach Einweichen in Wasser, wie Frischware zu verwenden.
 
  • Absolut wurmstichfreie Ware

  • Versand in einer Verpackungseinheit (Paket, Päckchen, Großbrief)

  • Bei uns gibt es nur faire Versandkosten


Am besten verwahrt man die Pilze in einem dunklen luftdicht verschlossenen Glasbehälter auf.

Unser Pilz-Sortiment:

Steinpilze, Morcheln (Spitzmorchel) Pfifferlinge, Herbsttrompeten, Trüffel werden in der Trüffelkategorie geführt.

Weitere Sorten, Frisch Pilze und Pilzprodukte auf Anfrage!



 

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Gross- und Einzelhandel, Import-Export, Zulieferer für die Gastronomie


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